Mozilla Firefox – der Browser im Portrait

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Firefox Browser von Mozilla

Das Logo des © Mozilla Firefox.

Nach dem Internet Explorer ist Firefox der am meisten benutzte Webbrowser: Knapp jeder vierte verwendet ihn, um sich Internetseiten anzeigen zu lassen. Die Entwicklung der quelloffenen Software wird von der Mozilla Corporation geleitet, und der Browser ist für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X und Linux erhältlich. Inzwischen existiert auch eine Version für Android-Geräte.

Das Firefox-Projekt ging aus der Mozilla Application Suite hervor — einer Neuentwicklung des Netscape Communicator, der in den 1990er-Jahren der am weitesten verbreitete Browser war, bevor ihn Microsofts Internet Explorer vom Markt verdrängte. 2003 beschloss man, die Suite in verschiedene Programme aufzuteilen, wodurch neben Firefox die E-Mail-Software Thunderbird entstand. In den folgenden Jahren holte sich Firefox einige der Marktanteile zurück, die Netscape Ende der 90er verloren hatte.

Von der Bedienung her unterscheidet sich Firefox nicht grundsätzlich von anderen Browsern: In der Toolbar werden Vor- und Zurück-Buttons und ein Button zum Neuladen der Seite angezeigt. Neben dem Eingabefeld für die Internetadresse gibt es, wie auch beim Internet Explorer, ein Feld, über das sich verschiedene Suchmaschinen abfragen lassen. Bei Firefox findet man im Adressfeld außerdem einen Button, mit dem Lesezeichen gesetzt und bearbeitet werden können.

Ein noch recht neues Feature sind die Gruppen, in die man Browsertabs einsortieren kann: Hat man sehr viele Tabs gleichzeitig geöffnet, kann man diese zur besseren Übersicht verschiedenen Gruppen zuordnen, von denen nur jeweils eine zur Zeit angezeigt wird — eine Gruppe kann dann beispielsweise verschiedene Nachrichtenseiten enthalten, eine weitere Gruppe verschiedene Shopping-Seiten und so weiter. Browsertabs lassen sich außerdem anpinnen: Diese Tabs nehmen dann weniger Platz weg und werden in jeder Gruppe angezeigt.

Wie bei Webbrowsern inzwischen üblich, lässt sich auch bei Firefox in einen privaten Modus wechseln: Der Browser legt dann keine Liste der besuchten Seiten an, akzeptiert keine Cookies und speichert keine Formulardaten. Das kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn man Firefox an einem fremden Rechner benutzt, oder wenn die Freundin nicht mitbekommen soll, dass man im Internet nach einem Geburtstagsgeschenk für sie gesucht hat. Anders als bei Google Chrome ist es allerdings nicht möglich, den Browser gleichzeitig im privaten und im Standard-Modus laufen zu lassen: Wechselt man in einen davon, werden alle offenen Tabs geschlossen.

Ein wesentlicher Vorteil, den Firefox gegenüber anderen Browsern hat, sind die zahlreichen Erweiterungen, die für das Programm erhältlich sind: So existieren beispielsweise Add-ons, durch die häufig benutzte Websites wie Google oder Facebook zusätzliche Features bekommen. Mit anderen Add-ons kann man Werbung auf Internetseiten ausblenden, Videos von Seiten wie YouTube herunterladen oder Firefox durch einen IRC-Client erweitern.

Firefox können Sie im hier herunterladen.

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