Was sollte ein neuer PC heute alles beinhalten

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Was sollte ein neuer PC alles beinhalten

© Erich Werner / pixelio.de

Für viele Menschen ist das Innere eines PCs ein Buch mit sieben Siegeln, was dem Interesse und der Lust am Thema natürlich nicht gerade zuträglich ist. Dabei ist das Grundwissen über die wichtigsten Komponenten nicht einmal besonders kompliziert und führt nach kurzer Beschäftigung mit der Materie bereits zu ersten Tendenzen, wenn es um die Anschaffung eines neuen Rechners geht. Den Anfang macht dabei die goldene Regel, dass das, was heute neu, modern und teuer ist, bereits morgen zum Durchschnitt gehört und übermorgen schon fast zum alten Eisen. Da sich an diesem ehernen Gesetz allerdings nichts ändern lässt, muss es auch gar nicht weiter beachtet werden. Der Reise durch das Innenleben eines PCs steht damit nichts mehr im Wege.

Das magische Dreieck: die maßgeblichen Komponenten

Die größte Bedeutung kommt dem Prozessor, auch CPU genannt, zu. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes der Taktgeber für die Arbeitsgeschwindigkeit in allen Bereichen und sollte daher immer dem aktuellen Standard entsprechen. Dieser begnügt sich schon längst nicht mehr mit der altbekannten Prozessorarchitektur, sondern zielt auf die parallele Bewältigung verschiedenen Aufgaben ab. Prozessoren mit zwei, vier oder sechs Kernen machen daher das Herzstück der meisten aktuellen PCs aus, wobei die Vierkerner, auch Quadcores genannt, inzwischen die Untergrenze beim Neukauf eines PCs sein sollten. Die Anbieter beschränken sich dabei auf zwei bekannte Namen: AMD und Intel mit ihren Phenom- und i-Serien. Während Prozessoren von Intel als ein wenig schneller, aber dafür auch teurer gelten, punktet AMD seit jeher mit dem Argument der niedrigeren Preise.

Der Prozessor kann ohne den passenden Arbeitsspeicher allerdings nicht sein gesamtes Potenzial abrufen. Die meisten aktuellen Anwendungen kommen mit 4 Gigabyte DDR3-RAM noch gut aus, im Hinblick auf die Zukunft und die derzeitigen Preise sollte allerdings gleich zu 8 Gigabyte gegriffen werden. Zu beachten sind beim Kauf noch die vielen verschiedenen Taktungen der Riegel, deren Auswahl ganz vom verwendeten Prozessor abhängt.

Der Prozessor des PC's

Herzstück des PC - der Prozessor

Soll der PC auch für Spiele und sehr aufwändige Grafikanwendungen genutzt werden, führt kein Weg an einer starken Grafikkarte vorbei. Auch diese stammen aus den Häusern AMD und Intel, wenn auch nur indirekt, da die Hersteller ATi und nVidia heißen. Die Wahl zwischen ATis Radeon-Serie und nVidias GeForce-Serie ist naturgemäß nicht pauschal zu beantworten; zu ähnlich sind Preis und Leistung innerhalb der gesamten Modellpalette. Um die Grafikpracht heutiger Spiele voll genießen zu können, sollte die Karte allerdings über mindestens 1 Gigabyte eigenen Arbeitsspeicher verfügen, beispielsweise in der Radeon 6670.

Die Rahmenbedingungen: optimale Voraussetzungen schaffen

Nun, da die reine Performance besiegelt ist, geht es um den Rahmen, in dem alles stattfindet. Oft unterschätzt wird ein hochwertiger Prozessorkühler, der sich auf Leistung und Lebensdauer auswirkt. Völlig hinreichende Exemplare wie der Scythe Mugen 2 sind bereits ab etwa 30 Euro erhältlich. Auch bei der Festplatte sollte neben der Kapazität, die mindestens bei 500 GB liegen sollte, auf eine Umdrehungsgeschwindigkeit von 7.200 UpM und 32 MB Cache geachtet werden – sofern nicht gleich zur aufstrebenden, aber ungleich teureren SSD-Festplatte gegriffen wird.

Sollten man sich für einen neuen PC entschlossen haben wird es Zeit, an die Installation zu gehen. Hier finden Sie einige kostenlose Tools, die Sie unbedingt auf Ihrem PC benutzen sollten.

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