Das mobile Internet – Kostenfalle oder Preisknüller?

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© Günter Havlena / pixelio.de

In Zeiten der rasanten Entwicklung von Internet und Smartphones, insbesondere der Verbindung von beidem, stellt sich schnell die Frage nach dem richtigen Tarif, denn die Zeiten, in denen sich nur gut betuchte Geschäftsleute eine mobile Internetverbindung leisten konnten, sind längst vorbei. Hier kommt es einzig und allein auf den richtigen Tarifvergleich an, um das individuell beste Angebot aus Hunderten heraus zu filtern.

Minutenpreis oder Flatrate?

Zunächst ist die Frage zu klären, welcher grundsätzliche Tarif gewählt werden soll. Hier bestehen zunächst zwei Möglichkeiten. Die klassische Abrechnung per Minutenpreis oder genutztem Datenvolumen oder die Buchung einer Flatrate. Bei der ersten Option handelt es sich um eine bereits überholte, allerdings immer noch verfügbare Abrechnungsmöglichkeit. Hier wird jede Minute, die das Smartphone mit dem Internet verbunden ist, mit einem Minutenpreis berechnet. Bei der Abrechnung nach genutztem Datenvolumen kann die Internetverbindung am Handy beliebig lang bestehen, einzig der benutzte Download Content wird berechnet. Das heißt, je nachdem wie viel Megabyte die besuchten Seiten oder auch die Downloads aufweisen, desto teurer wird der Webbesuch. Abgerechnet wird hierbei mit einem einheitlichen Preis pro MB (Megabyte).

Eine Flatrate, keine Sorgen?

Mobiles Internet muss nicht zwangsläufig teuer sein, eine “Mobile Internet Flat” ist in der Regel tatsächlich die kostengünstigste Variante für mobiles Internet.
Doch ganz sorglos sollte die Flatrate nicht gebucht werden. Der Name “Flatrate” täuscht oft über die tatsächlichen Konditionen hinweg. Denn auch hier gelten Einschränkungen. Beispielsweise sollte auf ein sogenanntes Traffic Limit geachtet werden. Bei den meisten Tarifen wurde ein Limit von 200-300 Megabyte eingeführt. Sobald dieses Datenvolumen verbraucht ist, wird die Geschwindigkeit der mobilen Internetverbindung allerdings erheblich reduziert, sodass das Surfen im Web schnell zur Geduldsprobe wird. Denn wenn im Vorfeld, je nach Smartphone und verfügbarem Netz, beispielsweise mit HSDPA Geschwindigkeit (heute oft zwischen 7 und 11Mbit/s) gesurft wird, so liegt die Geschwindigkeit der Leitung bei Überschreitung des Limits lediglich noch bei GPRS Geschwindigkeit (ca. 64kb/s).

Ein Tarifvergleich lohnt sich also immer und sollte im Vorfeld auch genauestens durchgeführt werden, um den für sich besten Tarif aus massig Angeboten heraus zu filtern.

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