Was soll beim Kauf von Akkus beachtet werden?

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Akkus kaufen

© S. Hofschlaeger / pixelio.de

Energie Nr. 1? Crashkurs Akkutechnik

Heutige Kommunikationstechniken und Technik-Gadgets brauchen vor allem eines: Strom. Da jedoch ein Smartphone mit einer Handkurbel oder ein Solarkollektor ziemlich unpraktisch wären, würden sie sich auf dem heutigen Markte nicht durchsetzen können. Dabei ist die Auswahl der wieder aufladbaren Energiespender nahezu erdrückend und den Durchblick zu behalten ist auch für ausgesprochene Profis nicht einfach.

Welche Akku-Techniken gibt es?

Mal grundsätzlich abgesehen von der speziellen Bauform und Größe, haben alle Akkus das eine gemein: Durch das Anlegen einer gewissen Spannung und eines gewissen Stromes ist ein Akku chemisch in der Lage diese Ladung in sich aufzunehmen und zu speichern. Genauso wie das Auto einen Bleigel Akku hat, um seinen Anlasser durchzudrehen und uns den Weg zur Arbeit zu ermöglichen, hat jedes modernes Technikgadget seinen Akku.

Akkutypen

Dabei kann man die Akkutypen – betrachtet werden nur die Typen für den Hausgebrauch – wie folgt differenzieren:

  • Die Nickel Cadnium Akkus (Kurzzeichen NiCd) sind die ersten Akkus für den Hausgebrauch gewesen und leiden unter den sogenannten Memory Effekt. Das bedeutet, dass bei falscher Behandlung dieses Akku Typs dieser rapide an Kapazität, das heißt Speicherfähigkeit von Energie, verliert. Ein Nickel Cadnium Akku stellt daher die günstigste, jedoch auch fehleranfälligste Akku Technik dar, da NiCd Akkus stets vollständig entladen und wieder geladen werden sollten.
  • Der Nickel Metallhydrid (Kurzzeichen NiMh) Akku ist der Nachfolger der NiCd Zelle und leidet nicht unter dem Memory Effekt. Er sollte immer teilgeladen und niemals vollständig entladen gelagert werden, damit kein Kapazitätsverlust stattfindet.
  • Die modernste Form sind die Lithium Akkutypen. Sie finden vor allem in Notebooks, MP3 Playern und dergleichen Einsatz. Sie sind gänzlich frei vom Memory Effekt, benötigen jedoch von Zeit zu Zeit auch vollständige Lade- und Entladezyklen um ein langes Leben (2 bis 3 Jahre) zu garantieren. Bezugsquellen für Akkus und Ladegeräte

Auf Qualität achten

Beziehen kann man Akkus im Online Shop, genauso wie die dazu passenden Ladegeräte. Wichtig ist hier zu wissen: Qualität hat seinen Preis und vor allem beim Ladegerät sollte man drauf achten, dass es zumindest Erhaltungsladung beherrscht, welches vor allem für NiCd Akkus sehr wichtig ist. Die besseren Ladegeräte beherrschen ebenso das Laden von Lithium Akkus, was nicht ganz ungefährlich ist und eine angepasste Ladeelektronik erfordert, ebenso beherrschen diese Ladegeräte die “Konditionierung” solcher hochwertigen Akkutypen, um die Lebenszeit zu verlängern. Denn mit der richtigen Pflege halten Akkus viele Jahre und stellen daher die ökologische Alternative zu herkömmlichen Batterien da.

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